Wer im Mittelmeer tauchen möchte und nicht gerade bis nach Ägypten fliegen will, für den ist Mallorca und Umgebung Tauchziel Nummer eins. Denn dort befinden sich mit die schönsten Unterwasserwelten mit einer unglaublichen Artenvielfalt von Flora und Fauna, beeindruckende Gesteinsformationen und Höhlen.
Ein Geheimtipp unter Tauchern ist die südöstlich gelegene Insel Cabrera, die allerdings, was die Taucheranzahl angeht, streng limitiert ist und eine ausreichende Voranmeldung bedarf. Tauchbasen finden man dicht gedrängt im Südosten und Südwesten in der Nähe von Palma, vereinzelt auch welche im Nordosten und -westen. Geöffnet sind alle in der Hauptsaison von Juni bis Oktober. In der Nebensaison haben nur wenige Tauchbasen geöffnet, weshalb man sich vorher genau informieren sollte.
Für Einsteiger sind Landtauchgänge sicherlich ausreichend, wer aber erfahrener ist und etwas erleben möchte, sollte schon die etwas teuren Bootstauchgänge mitmachen. Hierbei ist zu beachten, dass die Boote auch für Notfälle ausreichend ausgerüstet sind und der Kapitän zugelassen ist und die Gegend gut kennt. Wer einen reinen Tauchurlaub macht für den lohnt es sich auf alle Fälle eine sogenannte Tauchsafari mitzumachen, wo man mehrere Tage auf einer Jacht verbringt und verschiedene Tauchreviere Mallorcas kennenlernt. Diese werden allerdings vermehrt in der Nebensaison angeboten.
Auch wer bisher nichts mit Tauchen am Hut hatte, kann es im Hotel bei einem sogenannten Schnuppertauchen im Pool kennenlernen. Wem es gefällt und wer damit zurechtkommt, der kann auch schon kleine Tauchausflüge mit einem Tauchlehrer machen und die ersten Fische sehen. Es ist schon erstaunlich, was für Fische man zu bestimmten Zeiten in Tiefen von bis zu 5 Metern entdecken kann. Wem die Unterwasserwelt sehr gefällt, der kann auch einen Tauchschein machen, sodass man auch ohne Tauchlehrer Tauchgänge unternehmen kann. Dies dauert lediglich circa 5 Tage, kostet allerdings auch ein kleines Sümmchen.
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