Die Fussball-Weltmeisterschaft ist der am höchsten angesehenste Wettbewerb für die Fußball-Nationalmannschaften der Herren. Viele Jahre verstrichen aber noch bis zur ersten Austragung 1930. Am 21. Mai 1904 wurde die FIFA gegründet. Dies war der erste wichtige Schritt in Richtung WM, weil dadurch das nationale Denken verhindert werden sollte. Beim zweiten FIFA-Kongress im Juli 1905, machte der Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann den Vorschlag, eine Weltmeisterschaft für die Nationalmannschaften zu veranstalten. Diese Idee fand großen Anklang bei den Kongressteilnehmern, doch eine WM kam nie zustande. Bis zur ersten Weltmeisterschaft in Uruguay, dienten so die Olympischen Spiele als eine Ersatz-WM. Eine Art Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft stellten die olympischen Spiele 1928 dar. Viele europäische Länder nahmen aber erst gar nicht teil, weil ihnen durch die Amateurregel verboten war ihre Profis teilnehmen zu lassen. Die südamerikanischen Mannschaften wurden als Amateure angesehen und hatten deswegen klare Vorteile. Der FIFA wurde so klar, dass diese Regelung der IOC ein Problem darstellte. Die Entscheidung für eine eigenständige WM fiel somit kurze Zeit später am 28. Mai 1929. Es gaben neben Uruguay viele europäische Bewerber um den Austragungsort. Schnell wurde die Gruppe der Europäer kleiner. Am Schluss blieben noch Italien, Ungarn und Uruguay übrig. Durch den Einsatz des argentinischen Delegierten Adrian Beccar Varla, ging der Zuschlag an die Südamerikaner. Als Austragungsstätte wurde Montevideo, die Hauptstadt von Uruguay, bestimmt. Alle 4 Jahre findet nun seit 1930 eine WM statt und begeistert alle Menschen der Welt auf das Neue. Fussball ist weltweit sehr etabliert und erfreut sich starker Begeisterung.
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