Dez

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Über 24 Stunden lang haben zwölf Freunde im Raum Mittelbayern versucht, einen neuen Guinness-Weltrekord aufzustellen. In vier Metern Tiefe des Freibades der Stadt Betzenstein haben diese Mitglieder des Tauchclubs „Null Zeit“ versucht, beim Billard Spielen unter Wasser alle anderen zu schlagen. Ein Vorhaben, das beim ersten Hören irrsinnig klingt, jedoch nicht nur unterhaltsam, sondern auch gleichermaßen erfolgreich war. Laut aktuellem Stand gilt der Versuch als geglückt, jedoch verfolgt die britische Guinness-Kommission strikte Regeln, und es können bis zu sechs Wochen vergehen, bis die Tauchfreunde erfahren, ob sie tatsächlich dem nächsten Guinness-Buch der Rekorde stehen werden.

Die Spieler kommentierten bereits ihre Aktion: Sie soll besonders schwer gewesen sein, da die Kugel aufgrund des großen Wasserwiderstands nie mehr als 20 cm rollte. Gleichzeitig durften sie den Boden des Schwimmbeckens nicht berühren und sich nirgends festhalten, sondern mussten vollkommen frei im Becken schwimmen und so ihr Turnier absolvieren. Im 24 Grad warmen Wasser mussten die zwölf nun 24 Stunden abwechselnd versuchen, in einem Spiel gegeneinander anzutreten, selbstverständlich stets überwacht durch eine Badeaufsicht.

Laut Joachim Lorenz, Vorsitzendem des Tauchvereins, ist die Dokumentation des Versuchs nun auf dem Weg nach England und wird dort überprüft. Er jedenfalls ist aber schon optimistisch, denn von technischer Seite aus lief der Versuch einwandfrei. Nun bleibt nur abzuwarten, ob tatsächlich alle Reglements der Guinness-Kommission eingehalten wurden. Ein interessantes Taucherlebnis im Urlaub zwischen Korallen und anderen Meeresschönheiten kennt wohl so mancher, ein Billard-Turnier unter Wasser ist jedoch etwas völlig Neues, und es bleibt abzuwarten, ob dieser bayerische Einfall nun Geschichte schreibt.

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