Tauchlehrer zählt man in der Bundesrepublik Deutschland zur Gruppe der Berufstaucher. Die hauptsächliche Aufgabe von Tauchlehrern ist die fachmännische und ordnungsgemäße Ausbildung von Sporttauchern. Auch im Freizeitbereich gibt es zahlreiche Tauchlehrer. Besonders in Touristenzentren, die an Seen, Binnenmeeren oder offenen Gewässern wie Ozeanen gelegen sind, erwirtschaften viele Tauchlehrer ihren Lebensunterhalt mit der Durchführung von Tauchkursen und Tauchgängen für Touristen. Der Beruf des Tauchlehrers erfordert eine optimale körperliche Verfassung, Verantwortungsbewusstsein, Führungsqualitäten, Bereitschaft zum Weitervermitteln von Wissen sowie ein freundliches, gepflegtes Auftreten und absolute Sportlichkeit.
Wenn man sich dazu entscheidet, Tauchlehrer zu werden, sollte man sich zunächst umfassend zu diesem Berufszweig informieren. Hierbei ist zunächst von Vorteil, wenn man sich entweder über eine lokale Tauchschule direkt vor Ort zu diesem Berufsfeld beraten lässt. Eine vielfältigere und umfassendere Variante ist allerdings die Recherche über das Internet. Unter der einfachen Eingabe der Keywords “Tauchlehrer Ausbildung” in einer der bekannten Suchmaschinen stößt man umgehend auf eine Vielzahl an Webseiten, über die man sich zu dieser Thematik informieren kann. Vor allem die zahlreichen Erfahrungsberichte im Internet, die Personen verfasst haben, die bereits Tauchlehrer sind, geben Interessierten die verschiedenen Optionen und Spielräume dieses Berufes wieder. Neben Engagements in den vielen nationalen und internationalen Tauchschulen entscheiden sich viele ausgebildete Tauchlehrer für den Weg der Selbstständigkeit, vor allem in südlicheren Klimazonen.
Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die man zur Berufsausbildung zum Tauchlehrer in Betracht ziehen und berücksichtigen sollte. Zunächst ist es wichtig, dass man sich einen genauen Überblick über den Beruf des Tauchlehrers informiert. Ratsam ist es, wenn man beispielsweise über Erfahrungsberichte und Berufsbeschreibungen für sich entscheidet, ob es wirklich die passende Berufswahl für einen selber ist. Wenn man sich nach reiflicher Überlegung zu einer professionellen Ausbildung zum Tauchlehrer an einer der zahlreichen Tauchschulen im In- und Ausland entscheidet, dann ist die wesentlichste Grundvoraussetzung, dass man über ausreichende Erfahrungen im Tauchen verfügt. Auch ist eine eigene und professionelle Tauchausrüstung für verschiedene Wassertiefen zumindest an deutschen Tauchschulen eine Bestimmung zur Aufnahme in die Berufsausbildung. Natürlich müssen interessierte Anfänger einer Tauchlehrerausbildung auch über eine einwandfreie Gesundheit verfügen. Dafür muss man eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Auch das polizeiliche Führungszeugnis sollte ohne Einträge sein. Weiterhin wird von der Mehrzahl der Tauchschulen vorausgesetzt, dass die Anwärter über eine bereits vorhandene, fachliche Grundkenntnis zum Thema Tauchen besitzen. Wenn man an einer Tauchschule außerhalb Deutschlands eine Ausbildung absolvieren möchte, benötigt man zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung. Neben all diesen genannten Voraussetzungen und Bedingungen sind verschiedene Schwimmabzeichen und bereits erworbene Tauch-Zertifikate von Vorteil.
Da der Beruf des Tauchlehrers mit verschiedenen Risiken verbunden ist, sollte man Gefahren einschätzen können und verantwortungsbewusst handeln können. Dies gilt sowohl für die eigene Person als auch, und dies ganz besonders, für die Personen, die man als Tauchlehrer im späteren Berufsleben anvertraut und zur Ausbildung zugeteilt bekommt. Wenn man beim Schwimmen nicht sicher ist, Atemwegsprobleme oder diverse Erkrankungen des Immun- oder Herz-Kreislaufsystems besitzt, dann ist von einer Tauchlehrerausbildung unbedingt abzuraten. Nur mit einer gesunden körperlichen Verfassung und einer entsprechenden Vorbildung und den notwendigen Erfahrungen im Bereich Tauchen kann man diese Ausbildung erfolgreich absolvieren und später berufliche Erfolge erzielen.